Kleines Chasing - Das sterben eines "fast" Gewitters - 12.05.2006

 

So, der Mai war bis dato sterbenslangweilig: Hochdruck Wetter sorgte dafür das der Frühling Einzug erhielt und der Niederschlagsmesser verdurstete.

Der Freitag gab anlasst zur Hoffnung.

Alles begann mit schon kleinen Regentropfen. 2 Schauer haben sich zusammengetan. Rasend nach der Arbeit holte ich meine Ausrüstung und fuhr dann zu meinen Beobachtungspunkt.

Da die Zelle befand sich knapp über mich, wegen ihrer Größe konnte ich nur Teile fotografieren.

Es regnete nur ganz kurz, laut Radar zog der Hauptteil Nördlich von uns vorbei Richtung Braunschweig. Immerhin gabs netten Wind. Zu Hause maß meine Station eine Böe von 49km/h. Im Kern der Zelle sollen es angeblich über 70km/h gewesen sein.

Nachdem die Zelle hier weiter abzieht konnte man sie auch endlich besser fotografieren. Der Wind lies deutlich nach und drehte sich von SW auf O. Interessant: Aus der Ferne Richtung Braunschweig sah man bei den Windrädern noch die Windrichtung aus Nord kommend (da wo sich die Zelle noch befand).

Regenbogen insklusive.

Doppel Regenbogen. (links ganz leicht)

Sogar Mammatus waren drin.

Nun durfte man die Zelle beim "sterben" zusehen...

Kurz danach war von der Zelle laut Radar nix mehr übrig.

Der Wind ließ dann auch immer mehr nach und irgendwann war sense.

 

Am nächsten Tag hats dann übrigens geklappt. Der erste Gewitter dieses Jahr mit 6,1l/m² und ein paar Blitzschlägen. Besser als nix ;). Daten hat nur meine Station, ich war in derzeit bei Bekannten grillen *G*.

Bastian Weber, www.wetterfreak-salzgitter.de